Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg Die Nutzung von Hochbunkeranlagen wäre möglich. Die notwendigen Installationen und Umbauten entsprechen der Nutzung von alten Tiefbunker, Zudem sollte die Fundaament-, Decken- und Wandstärke mindestens 2 m betragen. Dies entspricht den ehemaligen Vorschriften zum Bau bombensicherer Luftschutzbauten der 2. Welle. Deckungsgräben Noch vorhandene Deckungsgräben aus Stahlbeton können modernisiert werden. Zur Erhöhung des Strahlenschutzes sollten Deckungsgräben mit sichtbarem Betonmantel zusätzlich übererdet werden. In diesen können dann im Durchschnitt 50 Personen Schutz finden. Luftschutzkeller - Hausluftschutzanlagen Ehemalige Kellerluftschutzanlagen sind im Regelfall nutzbar. Die sichersten sind hierbei, wenn diese eine Stahlbetondecke besitzen. Die Anforderungen für einen ausreichenden Aufenthalt richten sich nach der aufzunehmenden Personenzahl. Ein kleines Notstromaggregat kann eingesetzt und die notwendige Trinkwassermenge in Wasserkanistern gelagert werden. Kellerfenster und Lichtschächte wären auf jeden Fall zu verschließen, im Zugangsbereich sollte eine Schleuse mit Dekontaminationsmöglichkeit vorhanden sein. Luftschutzstollen Noch vorhandene Luftschutzstollen des Zweiten Weltkrieges und des Kalten Krieges können funktionell hergerichtet werden. Größere Profilweiten können dabei bei zwischenzeitlich aufgetretenen Schäden mit Stahlmatten und Spritzbeton ausgebessert werden Bergbauanlagen In verschiedenen Gegenden sind bis heute alte Bergbaustollen und unterirdische Steinbrüche vorhanden. Bei Bedarf können solche Anlagen zu Zwecken des Luftschutzes ausgebaut werden. Hinzu käme der Bau von Eingangsbauwerken. Tunnel In aufgegebenen Bahntunneln können Luftschutzanlagen eingebaut werden. Da die meisten älteren Tunnelanlagen noch in Mauerwerk ausgeführt sind, wäre in diesen sicherheitshalber eine Spritzbetonversteifung angeraten. Zusätzliche Eingangsvorbauten würden die Sicherheit erhöhen. Ebenso könnten Straßentunnel auf ihre Tauglichkeit für einen Schutzraumeinbau überprüft werden.