In der Bundesrepublik Deutschland wurden öffentliche Schutzräume Mitte der
1960er Jahre vor allem in Ballungszentren errichtet oder wiederhergerichtet,
um Personen im öffentlichen Bereich Schutz zu bieten. Diese
Schutzraumanlagen hatten oftmals bis zu 5.000 Schutzplätze.
Das Ende des Kalten Krieges führte letztendlich dazu, dass im Jahr 2007 das
bisherige Schutzraumkonzept aufgegeben wurde. Fast alle bestehenden
öffentlichen Schutzräume sind bereits aus der Zivilschutzbindung entlassen
worden. Nun stellt man fest, dass diese Fehleinschätzung das Sicherheitsgefühl
der Bevölkerung stark gemindert hat.
Der Studienkreis Bochumer Bunker e.V. dokumentiert
Luftschutzanlagen aller Art.