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Frauenarbeit 1940

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Was Frauen leisten können, wurde im Krieg untersucht, von Männern natürlich, um festzustellen, inwieweit Frauen die Tätigkeiten der einberufenen Männer übernehmen können. Dadurch, daß Frauen “Männerarbeit” zugetraut werden konnte, war  die Möglichkeit geschaffen worden,  ohne die Gefahr eines  Arbeitermangels, noch mehr Männer an die Front zu schicken. Da die allgemeine Einstellung zu einer in der Wirtschaft arbeitenden Frau Anfang des Krieges dem nicht entsprach, wurden ganze Vortragsreihen gestartet, die den Unternehmern den Fraueneinsatz “schmackhaft” machen mußten. Um die Stellung und das Bild der Frau in der Gesellschaft  zu verändern mußte in vielen Bereichen  Überzeugungsarbeit geleistet werden. Einen kleinen Einblick über die Einschätzung der Frauenarbeit erhält man in der nachfolgenden VDI Veröffentlichung von 1941

Frauenarbeit

Bereits im Februar und März 1940 hatten die Wirtschaftskammer Berlin-Brandenburg und der Berliner Bezirksverein des VDI in Berlin eine Vortragsreihe über Frauenarbeit durchgeführt 1). Seitdem ist die Frau noch mehr für die Industriearbeit eingesetzt worden. Außerdem hat die Frau noch auf anderen Fertigungsgebieten ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechende Arbeitsplätze gefunden. Mehrere Vorträge einer im Februar 1941 veranstalteten Reihe, die im starken Maße durch Bild und Film veranschaulicht wurden, gaben einen Überblick über den heutigen Stand des Fraueneinsatzes und über die bisher gesammelten praktischen Erfahrungen.


Allgemein gültige Erfahrungen
Aus den bisherigen Erfahrungen beim Fraueneinsatz in der gewerblichen und technischen Arbeit lassen sich Grundsätze ableiten.
Der Frau muß eine möglichst sitzende Beschäftigung zugewiesen werden, um eine dauernde körperlich anstrengende Arbeit zu vermeiden, die sonst zur Ermüdung und gleichzeitig zum Absinken der Arbeitsleistung führt. Technische Hilfsmittel müssen weitgehend eingesetzt werden, um dieses «Ziel zu erreichen.
Helle und saubere Arbeitsräume nehmen den neu in die Fertigung eintretenden Frauen das Vorurteil gegen den Fabrikbetrieb und ergeben willige und freudige Arbeitsleistungen. Nachdem Eignungsuntersuchung und Betriebsarzt die richtige Auswahl getroffen und den geeigneten Arbeitsplatz ermittelt haben, werden die Frauen am besten durch männliche, pädagogisch veranlagte Ausbilder angelernt. Diese haben besonders darauf zu achten, daß die gegen Mißerfolge besonders empfindlich eingestellte Frau nicht das - Vertrauen zu ihrer Leistungsfähigkeit verliert. Klare, in ruhigen Worten vorgebrachte Belehrungen, das Hervorheben und wiederholte Betonen der Wichtigkeit ihrer Tätigkeit heben den Verantwortungs willen der Frau und führen zur leichteren Überwindung anfänglich auftretender Mißerfolge. Aber auch die Folgen des Fehlens am Arbeitsplatz müssen veranschaulicht werden.
Frauen, die durch Haushalt und Familie besonders belastet sind, können ohne Störung des Arbeitsablaufes in verkürzter Arbeitszeit eingesetzt werden. Versuche mit Gruppen von Frauen, die nur fünf Stunden täglich arbeiteten, sind sehr zufriedenstellend verlaufen.
Da überhaupt die Gedanken der Frau leicht zum Haushalt oder zur Familie abschweifen, sollte ihre Tätigkeit am Arbeitsplatz in der Regel mehr mechanischer Art sein und keiner besonderen technischen Denkarbeit bedürfen. Sinnvolle Arbeitsvorbereitung, Unterteilung von Arbeitsgängen sowie zweckmäßige Arbeitsplatzgestaltung sind daher selbstverständliche Vorbedingungen für den Fraueneinsatz. (K. Krautschopp, Berlin.)

Hochwertiger Fraueneinsatz auf den   verschiedensten Fertigungsgebieten
Konstruktions- und Betriebsingenieure haben in der metallverarbeitenden Industrie in Erkenntnis der Grenze einer planmäßigen Ausbildung und unter Berücksichtigung des körperlichen und geistigen Vermögens der Frau Arbeitsverfahren geändert, Anbauten an Maschinen üblicher Ausführung vorgenommen, Sondermaschinen, Vorrichtungen und Geräte geschaffen. Dadurch wurde ein schneller Fraueneinsatz ermöglicht; auf weitergehende vertiefte Anlernung der Frau konnte in der Regel verzichtet werden. Die Gegenüberstellung der früheren Fertigungsarten zu den jetzigen gibt sehr lehrreiche Eindrücke von der geleisteten Ingenieurarbeit in dieser Richtung.
Während z. B. früher Probestäbe für Zerreißversuche auf Spitzendrehbänken üblicher Ausführung durch qualifizierte Dreher angefertigt wurden, ist es Frauen, die nur für einfachste Dreharbeiten eingeschult waren, durch Anbau einer Kopiereinrichtung an die Maschine und durch eine besondere Stahlaufnahme ermöglicht worden, ohne dauernde Messungen und bei erheblicher Zeitersparnis diese Arbeiten zu übernehmen.
Die Laufschaufeln an Lichtturbinenrädern für Zugbeleuchtungsanlagen mußten in anstrengender Arbeit durch Männer mit einem Stemmer eingezogen werden. Nunmehr schiebt die Kraft einer Sondermaschine, nachdem die Frau die Schaufeln eingesetzt hat, diese in der Radnut zusammen.
Weitere Beispiele, auch aus anderen Fertigungsgebieten, die durch Film und Stehbild wirksam veranschaulicht wurden, zeigten, wie durch die Umbauten von Maschinen üblicher Ausführung, das Einsetzen von Vorrichtungen und Geräten die bisher von Facharbeitern ausgeführten Arbeiten auf die Frau übertragen werden konnten. (H. Siebelist, Berlin.)
 

In der Kunstharzpreßstoff- und Isolierstoff-Herstellung lassen sich, wie durch Filmstreifen übersichtlich gezeigt wurde, Frauen ebenfalls gut einsetzen. Allerdings müssen an die Frauen auf Grund der Arbeitsbedingungen in den Pressereien besondere Anforderungen gestellt werden. Der Warmbetrieb beansprucht besonders im Sommer den Körper zusätzlich. Das Handhaben großer und z. T. schwerer Formen erfordert kräftige, gegen Wärme abgehärtete Hände. Arbeitserleichterungen sind auch in dieser Fertigung durch Konstruktionsänderungen an Maschinen oder Einsetzen von Sondermaschinen und Vorrichtungen geschaffen worden. In der Presserei muß die Frau die gleichen Handfertigkeiten wie der Mann besitzen. Verständlicherweise ist die Frauenarbeit auf kleinere und mittlere Preßteile beschränkt; in besonderen Fällen hilft die Frau dem Mann durch Verrichten von Hilfsarbeiten.
Dem Unfallschutz muß gerade in den Pressereien besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Wichtig ist die vorausschauende Bekämpfung aller Gefahrenmomente. Die Frau beweist im allgemeinen trotz des rauhen Betriebes eine bessere Umsicht und größere Einfühlungsgabe als der Mann. Eine gute soziale Betreuung erhält selbst bei den geschilderten schweren Arbeitsbedingungen die Frau dem Betrieb auch auf lange Sicht. Umkleide- und Waschräume müssen gut ausgestattet sein. Frauen mit eigenem Haushalt erhalten aJe 14 Tage einen freien Waschtag. Die während der Arbeitszeit zur Verfügung gestellten Pausen müssen zur Erhaltung der Arbeitskraft und der Gesundheit benutzt werden. Die Frau ist leicht geneigt, die Pausen zu umgehen, um größere Arbeitsverdienste zu erzielen.
Die von auswärts kommenden dienstverpflichteten Frauen wurden in winterfesten Baracken und wohnlich umgestalteten Sälen untergebracht. Eine hauptamtliche Lagerführerin, die aus den Reihen der Dienstverpflichteten genommen und von der Deutschen Arbeitsfront besonders geschult wurde, sorgte für Ordnung und Sauberkeit. Ausländische weibliche Arbeitskräfte mußten oft als ungeeignet wieder abgegeben werden. (R. Flötgen, Berlin 2).)
 

In der Gießerei ist die eigentliche Gießarbeit natürlich Männerarbeit, während man in der Kernmacherei bis auf geringe Ausnahmen Frauen einsetzen kann. Diese übertreffen hier oft mit ihren kleineren Händen und dem ausgeprägteren Fingerspitzengefühl in ihrer Arbeitsleistung die Männer. Frauen stellen Kerne aus dem mit Öl gemischten Kernsand her, sie kleben einzelne Kerne mit Klebstoffen zum Kern bzw. Kernstück zusammen oder leimen sie. Prüfarbeiten sowie Verputz- oder sonstige Nebenarbeiten werden gleichfalls von Frauen durchgeführt. In den Nebenbetrieben der Gießerei biegen und richten die Frauen Kerndrähte, sortieren den aus der ersten Schrottsortierung kommenden Eisenanfall nach, lackieren Modelle, sortieren und prüfen Kleinguß in Handelsoder Kleingießereien und putzen ihn besonders in Leichtmetallgießereien. Man kann die Frauen auch im Versand und bei der Prüfung von Reihenabgüssen einsetzen.
Der Verdienst der Frau in der Gießerei liegt infolge der schmutzigen Arbeit und des größeren Aufwandes für Reinigung 15 bis 20% höher als der in den übrigen Frauenberufen der Industrie. Der der Frau angeborene Reinlichkeitssinn läßt den Gießereieinsatz nicht vermuten. (Th. Klingenstein, Eßlingen.)
 

Auch für Niet- und Schweißarbeiten in der Flugzeugindustrie werden Frauen in verantwortlicher Arbeit eingesetzt. Die Arbeiten müssen den Fähigkeiten und den besonderen Eigenschaften der Frau entsprechen, die Arbeitsgänge durch Schaffen von Vorrichtungen unterteilt werden. Die Frauen führen Nietverfahren mit den verschiedensten Hämmern aus und werden an Automaten eingesetzt. Gleichfalls sind sie bei der Gas-, Arcatom- und elektrischen Widerstandsschweißung tätig. (H. Koblanck, BsrliD 3).)


Die Frau in der physikalischen   und chemotechnischen Arbeit
Zur Entlastung des Wissenschafters können Frauen im Laboratorium für physikalische und chemische Werkstoffprüfungen, Reihenmessung sowie für Forschung und Entwicklung eingesetzt werden. Hier kann man Frauen auch mit Erfolg zur Ausbildung des Nachwuchses heranziehen. Die Laborantin, die durch eine Lehre in einem physikalischen oder chemischen Laboratorium gegangen ist oder eine mehrjährige Tätigkeit als Arbeiterin in ihrem betreffenden Fachgebiet aufzuweisen hat, wird schließlich nur auf ihrem Sondergebiet unter Aufsicht von Chemotechnikern oder Wissenschaftern tätig sein; ihre Entwicklung führt daher zur Chemotechnikerin. Der Einsatz dieser Frauenberufe macht die Wissenschafter für die eigentliche Entwicklungs- und Forschungstätigkeit frei. Wissenschafterinnen bilden noch heute Ausnahmeerscheinungen. In einem Kurzfilm wurden die Tätigkeiten der genannten Berufsgruppen veranschaulicht. Besondere technische Hilfsmittel, Lehren und Vorrichtungen ermöglichten, daß Laborantinnen, die meist im werkeigenen Unter -richt ausgebildet werden, statt bisher eingesetzter Prüffeldingenieure die Prüfung von Röhren und auch fertiger Geräte übernahmen. (H. Puttlitz, Berlin.)


Gesundheitliche Gesichtspunkte  für den Fraueneinsatz
Wegen der besonderen Aufgaben und Pflichten der Frau als Mutter und Hausfrau sind dem Fraueneinsatz in den Werkstätten bewußt Grenzen gezogen. Das Knochengerüst und seine Bänder, die Organe und die Muskeln der Frau sind bei weitem zarter als beim Mann. Das Fettpolster ist um 15% größer und verlangsamt dadurch die Durchströmgeschwindigkeit im Gefäßsystem, das in den Adern der Beine gerade bei Frauen zur Erweiterung in Form von Krampfadern neigt. Unnatürliche Beanspruchung des Organaufbaues führt zu Bindegewebs- und Muskelschwächen, verbunden mit Organverlagerungen, die zu ernsten gesundheitlichen Störungen, ja sogar zur Vernichtung der Hoffnung auf weiteren Nachwuchs führen können. Zu schädlichen Organveränderungen kann es bei Arbeiten, die ständiger oder insbesondere großer Kraftanstrengungen bedürfen, kommen, zumal wenn schon gesundheitliche Störungen bestehen. Daher ist auch die Frauenarbeit in Stahl- und Walzwerken, Bergwerken, aber auch im Baugewerbe, in der Zuckerindustrie, in der Großkeramik, in Steinbrüchen und in Kokereien grundsätzlich verboten. Als obere Gewichtsgrenze beim Heben und Tragen gelten gewöhnlich 15 kg. Auch die ständig benutzten Handwerkszeuge und Vorrichtungen müssen daraufhin geprüft werden.
Auf günstigste Arbeitsplatz- und Sitzgestaltung ist zu achten. Frauen mit Beinschäden oder Unter -leibsleiden sollten für stehende Beschäftigung nicht erst angesetzt werden. Auch Maschinen mit Fußhebeltrieb dürfen von ihnen nicht bedient werden. Ständig stehend arbeitenden Frauen muß ein zweckmäßiger Sitzplatz zu gelegentlichem Ausruhen bereitgestellt werden. Ständig sitzende Arbeit kann in bestimmten Fällen aber auch zu anderen Leiden führen. Arbeiten an waagerechten Tischen erfordern mitunter ein ständiges Vorbeugen der Frau, wobei der Leib durch die Tischkante gedrückt und der Rücken gekrümmt wird. Oft schafft das einfache Schrägstellen der Tischplatte bereits Abhilfe. Stoßende Anschläge eines zu bedienenden Maschinenhebels sind darauf zu untersuchen, daß sie nicht Erschütterungen und Störungen im Körper hervorrufen.
Gegenüber gewerblichen Giften ist die Frau besonders anfällig. Unbedingt sind die Unfallvorschriften zu beachten und ihre Einhaltung nötigenfalls zu erzwingen. Hauben von ansprechender Form und Farbe für den Haarschutz werden willig getragen. Die Frau neigt zur Schreckhaftigkeit. Viele Unfälle sind durch Schreckwirkung entstanden. Oft genügt das Abschirmen der Arbeitsplätze voneinander. Zur sorgfältigen Reinigung der Haut muß die Frau angehalten werden.
Die Furcht vor der Fabrik und ihren Maschinen ist der Frau langsam durch Belehrung und Erklärungen zu nehmen. Viele Neulinge sind daher zweckmäßigerweise erst mit einfachen Arbeiten zu beschäftigen. Langjährige Mitarbeiterinnen können auch an den größten Maschinen angesetzt werden. (Dr. med. G. Stein, Berlin.)


Staatliche Lenkung des Fraueneinsatzes  und Betreuung der Frauen
Weit über ein Drittel aller Arbeiter und Angestellten stellen heute die Frauen. Auch von diesen ist durch die staatliche Lenkung des Arbeitseinsatzes eine ganze Reihe aus der Verbrauchsgüterindustrie und wehrwirtschaftlich weniger wichtigen Industrien, auch aus Handwerksbetrieben, in die Kriegsindustrie übernommen worden. Schwierigkeiten bereiteten diesem Umsetzen der Frauen vor allem die erschwerten Arbeitsbedingungen infolge der weiten Anmarschwege zu den Betrieben sowie die Schichtarbeit. Schwierigkeiten seelischer Art traten bei dem Sondereinsatz weiblicher Angestellter, insbesondere bei Verkäuferinnen aus Einzel- und Großhandel, auf. Die unterschiedlichen Verdiensthöhen konnten durch Sonderunterstützungen bei den Frauen, die nicht Haushaltungsvorstand sind, meist nicht voll ausgeglichen werden.
Bei der erfolgreich durchgeführten Werbung für den freiwilligen Kriegseinsatz haben sich 90% der Frauen, die sich meldeten, für Halbtagsbeschäftigung zur Verfügung gestellt. Hier kann man noch mit bedeutend vermehrtem Fraueneinsatz rechnen, wenn, abgesehen von den betrieblichen Vorbedingungen, die Wohnstätten der Frauen in der Nähe der Betriebe liegen oder die Entlohnung so geregelt ist, daß sich die verkürzte Arbeitszeit für die Frauen auch einkommensmäßig lohnt. Bei Angestellten höherer Einkommensgruppen ist Halbtagsarbeit, wie die Erfahrung lehrt, sehr viel leichter möglich.
Die Aufgabe des Arbeitseinsatzes läßt sich nicht durch immer weiter verstärkten zusätzlichen Fraueneinsatz lösen. Wichtiger ist die angestrebte Auftragsverlagerung in Gebiete, in denen Arbeitskräfte frei sind oder freigemacht werden können, und eine gewissenhafte Auswahl beim Ansetzen der bereits beschäftigten Arbeitskräfte. (G. Harms, Berlin3).)
 

Mittel zur Erhaltung der Arbeitskraft der Frau durch eine gute soziale Betreuungsarbeit sind richtige Arbeitsplatzgestaltung, Schaffung würdiger Aufenthaltsräume, eine gute Gemeinschaftsverpflegung im Betrieb, Einrichtung von Betriebskindergärten, Familienfür - und - Vorsorge u. a. Die verantwortliche Aufgabe der sozialen Betriebsbetreuerin besteht im einzelnen darin, daß sie mithilft, der Frau das Ein leben in den Betrieb zu erleichtern und Belehrungen über das Einhalten der Betriebsordnung zu geben. Sie hat ausgleichend zu wirken und den Betriebsarzt in seiner Betreuungsarbeit zu unterstützen. (G. Bartels, Berlin.)

1) VDI Bd.  84  (1940)  S.   370/71.
2) Der Vortrag erscheint demnächst in der Zeitschrift „Kunststoffe".
3) Der Vortrag erscheint demnächst in der Zeitschrift „Masch.-Bau-Betrieb".



Quelle : VDI Bd. 85 Nr. 25 21. Juni 1941  S. 561