HB Nr. 7, Boltestr, bzw. Werner Markt, für 660 Personen gedacht.

In Planung war hierfür eine Bronze - Plastik über dem Eingang, in Form eines Adlers. Ein Modell lag der Bauplanung bereits vor. Wegen dem Befehl zur Materialeinsparung unterließ man die Bestellung des Adlers.

Die Wand- und Deckenstärke liegt bei 2 m. Die Schwindbewehrung wies einen quadratischen Abstand von 30 cm auf.

Beim Einschlag einer 1000 kg-Bombe in max. 15 m Entfernung wurde der Beton bis 25 cm tief zerstört. Die Luftklappen wurden teilweise ins Bunkerinnere geschleudert, ebenso die LS-Tür. Es wurden 5 Tote und 6 Verletzte gemeldet. Diese befanden sich am 4.8.44 zum Zeitpunkt des Einschlages im Eingangsbereich des Bunkers. Die Weitermeldung erfolgte durch OB Hesseldieck unter 41-1-20 SO- Allg. Nr. 4051/44. Ein Bombentreffer auf dem Dach mußte mit 15000 RM wieder repariert werden.

In diesem Hochbunker befand sich  die Befehlsstelle des Luftschutzrevier 12a

Trotz dieses Unglücks war dieser Bunker weiterhin für mehr als 2000 Menschen ein regelmäßiger und unbequemer Zufluchtsort.

Mit dem Kriegsende fungierte dieser Hochbunker zunächst als Ledigenheim.

Boltestr-plan1

 

Boltestr-Befehlsstelle-Tür

 

 

 

 

 

 

 

Bo_Boltestr

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Boltestr. Markt

 

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