Fast alle Luftschutz - Hochbunker in den Städten sind  architektonisch als Sonderbauten einzuordnen. Es gab zwar verschiedene Einheits-Bauvorschläge aus dem Reichsluftfahrtministerium (RLM), die aber von den beauftragten Architekten vor Ort in vielen  Fällen  nicht  eingehalten  wurden. Dennoch wurden fast alle Bunker zumindest in Anlehnung an diese Vorschläge konstruiert, wogegen  die Bunkerpläne der Organisation Todt nur sehr selten  zur Ausführung kamen.  Die OT - Konstruktionsabteilungen  entwarfen dennoch verschiedene Norm - Bunker, bei denen der Schwerpunkt auf der Materialeinsparung bei gleichzeitig höherer Sicherheit liegen sollte. Mit diesen Norm-Bunkern  wollte die  OT auch  den Bereich der RLB - Luftschutz-Bauberatung übernehmen, was aber daran scheiterte, daß sich in den Reihen der OT zu wenige Fachleute aus dem Bereich Luftschutz befanden. Die Organisation Todt war zu sehr spezialisiert auf die Bereiche Bauleitung und Bau- Organisation , bzw. Baumanagement 

OT-BunkervorgabeBild: Norm - Bunker der Organisation Todt

Diese Konstruktion ist  luftschutztechnisch eine Fehlkonstruktion und  aus wirtschaftlicher Sicht keine günstigere Bauweise. Die markantesten bautechnischen Fehler sind:

Wirtschaftlich betrachtet:

 

Eine weitere OT Konstruktion ist der Luftschutz - Rundbau. Dieser sollte anfänglich bombensicher gestaltet werden, was aber wegen dem hohem Materialaufwand im Verhältnis zu den zu schützenden Personen nicht kostengünstig möglich war. Deswegen wurde die  Grundkonstruktion nach den Deckungsgrabenbestimmungen  abgeändert. Deswegen sind diese “Bunker” mit bis zu 60 cm Wandstärke  als  Deckungsgraben einzustufen

OT-Rundbau

 

Die OT - Normen im Bereich Splitterschutzanlagen wurden im Gegensatz zu dem Versuch Bunkernormen durchzusetzen frühzeitig angewandt. Das Durchgangsmaß 60 cm z.B. ist bei allen gängigen Splitterschutzzellen mit vorgesetzter Splitterschutzwand  anzutreffen, ebenso wie die Zugangsbreite

Splitterschutzzelle-OT

 

 

 

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OT-Bunker

 

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