Im Falle eines Gasalarms wären Luftschutzanlagen mit Überdruck innerhalb des Luftschutzraumes betrieben worden. Der Überdruck mußte so reguliert werden, daß der aufzubauende Überdruck zwischen 5mm und 15 mm Wassersäule lag. Hierzu dienten rein mechanische Überdruckventile, die mittels einem eingestellten Gewicht den Überdruck abließen, sobald dieser den gewünschten Wert überschritt. Weiterhin verschlossen dies Ventile den Luftauslaß, sobald der Druck wieder beim Sollwert lag.

Bild: Auer Überdruckventil mit Verschlußkappe. Diese Ventile gab es in verschiedenen Größen. Hier eine Ausführung zum aufsetzen auf ein Rohr mit 100 mm Durchmesser (DN 100)Foto: Maehler

Auer Ventil anschlußseitig und geöffnet. Der Schwimmer ist mit einer Stange geführt, so daß dieser bei abfallendem Druck wieder auf den Dichtsitz fällt.

Hierzu gab es noch Ausführungen, die mit einer zusätzlichen Feder den Anpressdruck des Schwimmers erhöhten. Wegen der ungenauen Feder - Einstellung wurden solche Ventile nur mit Regulierung durch Gewichtsbelastung genehmigtBild: Maehler

Das Spellna (Spelleken) Überdruckventil ist vergleichbar mit dem Dräger - Ventil. Hier ist das Ventil geschlossen, der Überdruck kann sich aufbauen. Im Bild zu erkennen, das Überdruckventil konnte mit einem Bolzen arretiert werden. Diese Feststellungsmöglichkeit war bei Probeläufen hilfreich um den Bunker unter höheren Drücken auf Dichtheit zu prüfen

Wird der Überdruck größer als vorgesehen, öffnet das gewichtsbelastete Ventil und der überschüssige Druck entweicht durch die entstandene Öffnung

Auer1
Auer2
Spellna1
Spellna2

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