Schon kurz nach dem Krieg gab es besondere Verfüllmaßnahmen im Bochumer Verein - Werk Stahlhausen. Der sogenannte Dibergbach, eigentlich ein Beton - Rohr mit 1000 mm Durchmesser, verlief in der Sohle eines gesondert angelegten Stollens. Der Luftschutzstollen selbst, penibel verfüllt mit Schlammartiger Substanz,  lag genau über dem Bach. Der Dibergbach führt auch heutzutage noch Wasser, was bedeutet, dass damals bei der Verfüllaktion des Stollens alle Zuläufe abgedichtet worden sind. Stellenweise ist der Stollen bis vor einigen Jahren noch bis zu Abmauerungen zu sichten gewesen.

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Der Abstieg ist für ungeübte beschwerlich

Das Eingangsportal auf Stollenniveau. Der Schacht diente auch als Notausstieg

Der Dibergbach, ein kleines Rinnsal

Früher lag hier eine Abdeckung drauf, damit man den Luftschutzstollen auch begehen konnte

Pause im Stollenprofil. Dirk Hudy, Peter Corinth und Arndt Köster sitzen auf dem umgebauten Bacheinlauf

Einer der ehemaligen Zuläufe. Das Wasser fließt auch hier noch

Untersuchung des Zulaufs. Erkennbar ist im Vergleich die Ausbauhöhe. Da es sich hier um einen Abfluß handelte, mit dem im Werk das überschüssige Warmwasser entsorgt werden mußte, handelt es sich hier um einen bombensicheren Abwasserkanal. Ein totalausfall hätte verheerende Probleme im Betrieb verursachen können

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