Im Luftschutz spielt auch die Tarnung, bzw. das “nicht gesehen werden” ebenfalls eine Rolle. Deshalb war auch die Verdunkelung extrem wichtig. Die Luftaufklärung orientierte sich nachts nicht nur an den spiegelnden Flächen von Seen und Flüssen sondern hauptsächlich am Lichtschein von Städten und Betrieben. Um dies zu vermeiden wurde verdunkelt. Fenster erhielten spezielle Vorhänge oder Rollos, auf den Straßen brannten keine Laternen, Fahrzeuge fuhren mit abgedunkelten Scheinwerfern, ähnlich wie militärische Fahrzeuge und selbst der Feuerschein von Kokereien und Hochöfen wurde mit baulichen Maßnahmen eingedämmt.

Damit aber nicht alle Tätigkeiten im dunkeln erfolgen mussten, wurden z.B. Luftschutzlampen eingesetzt oder die normalen vorhandenen Lampen  mit “Kappen” und Aufsätzen den Bedürfnissen des Luftschutzes angepasst

Luftschutzglühbirne

Das “Hindenburglicht” (rechts) links zum Vergleich das heutzutage weitverbreitete “Teelicht”.

Solche Kerzen kamen bei Stromausfällen zum Einsatz, oder wenn im Rahmen der Verdunkelung das Stromnetz teilweise, bzw. in bestimmten Bereichen ganz abgeschaltet wurde

Hindenburglichter wurden in Pappe gefaßt. Das Hindenburglicht kann 1 bis 3 Dochte aus Pappe haben. Der Begriff war in der Nachkriegszeit negativ behaftet und aus dem Gedächtnis verdrängt.

Deckenbeleuchtung in einem Hochbunker. Im inneren der normalen, zivilen Luftschutzbunker kamen handelsübliche Beleuchtungsmittel zum Einsatz

Tarnanstriche

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Hindenburglicht
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b2

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Beleuchtung

 

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