Sie sind  herzlich willkommen auf unseren Seiten. Sie finden auf unserer Homepage gesammelte Erkenntnisse und  Ergebnisse der Recherchen, Dokumentationen, zu einzelnen Sachständen, zu speziellen Themen oder auch interdisziplinären Vereinstätigkeiten. Diese werden anschaulich durch Fotographien, Film - Video und Zeichnungen dargestellt und erläutert. Unsere Homepage wächst und bietet Informationen ohne gesonderten Kopierschutz, so daß diese im Rahmen nichtkommerzieller Nutzung 1 PC - gerecht verwendet werden können

Hauptzweck des Vereins mit der zutreffenden offiziellen Bezeichnung “Bochumer Studienkreis für Bunker, Stollen, Deckungsgräben und unterirdische Fabrikationsanlagen e.V”., ist die Erforschung und Dokumentation der Bunker, Stollen, Deckungsgräben und unterirdischen Fabrikationsanlagen in Bochum und der näheren Umgebung (Luftschutzort Bochum), unter Berücksichtigung der technischen, politischen und sozialen Aspekte. Dazu gehören Bautechnik, Baugeschichte, Luftschutz-Geschichte, Industrie- Luftschutz, Luftschutz-Gesetze & Verordnungen, Luftschutz- Normen sowie die Darstellung in wie weit der Luftschutz das normale Leben berührte und beeinflußte.

Wir dokumentieren in  besonderen Fällen Luftschutzanlagen im  gesamten Ruhrgebiet und Luftschutzstollen und größere Bunker in NRW

Durch die Zusammenführung sämtlicher vorhandener und zur Verfügung gestellter Kenntnisse, ist es möglich, nach deren Auswertung gefahrenabwehrende Maßnahmen zu begleiten und zu unterstützen. Seit der Vereinsgründung konnten wir innerhalb unseres Kerngebietes in über 1000 Fällen bei den unterschiedlichsten Problemstellungen hilfreich zur Seite stehen.

Wollen sie mithelfen und können belegte Informationen beitragen, werden diese beim  Studienkreis Bochumer Bunker ausgewertet und ggf. unter bochumer-bunker.de  allen zur Verfügung stehen

Vorträge zum Thema Luftschutz können nur nach vorheriger Terminabsprache erfolgen. Da es sich hier um ein stark erklärungsbedürftiges Thema handelt 2, beträgt die Dauer von Kurzvorträgen 1 - 1,5 Stunden je nach Schwerpunkt. Wir arbeiten i.d.R. bei kleineren Veranstaltungen 3 mit Beamer und Laptop, so daß lediglich eine Leinwand oder Projektionsfläche vorhanden sein muß. Da es eine Vielzahl von meist unbeachteten Themen und Fachgebieten gibt, die den Luftschutz berühren, können die Vorträge des Studienkreises Bochumer Bunker e.V. bei Bedarf auch diese im Inhalt haben. Sie können sich hier auf der Homepage des SBB einen Eindruck über die umfangreichen Gebiete machen. bochumer-bunker.de versucht im Laufe der Zeit, jeden luftschutzrelevanten Fachbereich und jedes Thema darzustellen und aufzuzeigen

Die umfangreichsten Rechercheergebnisse liegen über  Bochum, einschließlich Wattenscheid  vor. Zum Thema Industrieluftschutz wurden die Werke des Bochumer Vereins und der Henrichshütte in Hattingen weitestgehend dokumentiert. Ab 2009 wird die Zielermittlung auf das gesamte Stadtgebiet von Hattingen erweitert. Im Rahmen von Ermittlungen zu speziellen Hilfeleistungen konnte der SBB überregionale Erfahrungen und Erkenntnisse über verschiedenartige Luftschutzanlagen und Bunker ansammeln

Weitere Hinweise finden sie hier

Da der Studienkreis Bochumer Bunker e.V.  bei seiner  Forschungsarbeit  zwangsläufig auf Akten stößt, die zwar weniger mit Luftschutz zu tun haben, aber Einblicke bieten im Umgang der NS-Organe und Nationalsozialistischer Institutionen  mit Menschen, sagen auch wir

Nazis nein danke !

Sicherheit geht vor Der  Studienkreis Bochumer Bunker recherchiert vor Ort auch in stillgelegten Industrieanlagen.
Wegen der möglichen Gefahren müssen wir verschiedenartige Sicherheitsvorschriften den Verhältnissen entsprechend zugrunde legen. Es  hat sich z.B. gezeigt, daß die Handelsüblichen DIN Bauhelme  beim Begehen von niedrigen Stollen des öfteren eine größere Gefahren durch anstoßen an Decken und Halterungen darstellen. Auch die Sicht ist in gebückter Haltung durch den Rand eingeschränkt. Aus diesen und weiteren Gründen flossen die Erfahrungswerte verschiedener Vereine (z.B. Höhlenforschung, Bunkerforschung, Bergsteiger) und Institutionen (z.B. Berufsgenossenschaft) in unsere speziell angepassten Sicherheitsbestimmungen mit ein.

Arbeitsteilung gibt es auch bei uns. Bautechnik und Dokumentation sind der Schwerpunkt des Fachbereichsleiters Dipl.Ing. Michael Ide (Mitglied der Ingenieurkammer Bau NRW) der u.a. Zeichnungen und Pläne erstellt. Für die Recherche und Genehmigungen ist überwiegend Fachbereichsleiter Wilfried Maehler zuständig, der als Sicherheits - und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) u.a. die Begehungssicherungen, in Form eines Baustellenmanagements plant

Wichtig: Im Bereich Bochum und Hattingen findet keine Untersuchung, Erforschung oder Begehung ohne die Anwesenheit der Fachbereichsleiter Wilfried Maehler und / oder Michael Ide statt.

Größere beendete Aktionen und Maßnahmen an denen wir beteiligt waren finden sie hier

Die normalen Vereinstätigkeiten und Hilfestellungen finden hier allerdings keinen Eingang, da dies den Rahmen sprengen würde und wir zudem vertraulich mit getätigten Anfragen umgehen.

Oftmals taucht die Frage auf, wie man auf das Thema Luftschutz kommt. Deshalb finden sie einzelne Werdegänge über die nachfolgenden Links Michael Ide   und  Wilfried Maehler

Luftschutz ist ein Oberbegriff, der eine Vielzahl einzelner Wissensgebiete und Fachbereiche beinhaltet. Vorrangig ist das Ingenieurwesen zu betrachten, da ohne die technische Anpassung der unbeteiligte Mensch kaum Chancen hat, in einem Krieg die Wirkung der ständig fortschreitenden Waffen zu überleben. Das bedeutet, daß man  umfangreich belesen sein muß, wenn man sich mit dem Thema Luftschutz näher befaßt. Einen kleinen Einblick über diese Fachvielfalt bieten Quellen . Informationsaustausch und Zusammenarbeit ist unerläßlich für ein solch weitgestrecktes  Themengebiet deshalb haben wir eine Linkliste zusammengestellt

Da der Luftschutz nur gegen die Auswirkungen eines Krieges schützen soll und auch konträr zu einem Angriffskrieg steht, ist der passive und auch aktive Luftschutz keine Maßnahme militärischer Natur, sondern lediglich eine zwangsläufige Folgeerscheinung. Luftschutzbunker greifen nicht an sondern dienen der Bevölkerung als Schutzbau. Flugabwehrmaßnahmen per Flak dienten ebenfalls nicht dem Angriff, sondern sind als Abwehr anzusehen. Das Motto der Mitglieder des Studienkreises Bochumer Bunker e.V. lautet deshalb

Luftschutz ist nur eine Möglichkeit das Leben zu erhalten
ein friedfertiges Miteinander ist die bessere

Krieg? - nein danke!

Luftschutz ist eine Zusammensetzung verschiedener Arten von Schutzmaßnahmen gegen die bei Luftangriffen gewünschten Ergebnisse.Luftschutzmaßnahmen beinhalten die Errichtung von Schutzbauten, den Gasschutz, die Menschenrettung, die Notversorgung, die Brandbekämpfung, den Schutz und die Bergung wichtiger Sachwerte wie auch Evakuierungsmaßnahmen und frühzeitige Warnung

Und dann waren da noch Sichtungen, die dem SBB stark zu denken geben. In vielen Fällen stehen die Vereinsmitglieder in untertägigen Anlagen vor unliebsamen Zuständen, die vermutlich dadurch Zustande kommen, weil die ehemals weit verbreiteten  praktischen Kenntnisse und Erfahrungswerte durch die heutzutage vorherrschende Theorie nicht ersetzt werden konnten. Dies betrifft vor allem Stollenanlagen, die aus Unkenntnis und Unsicherheit  nicht befahren werden, obwohl dies in vielen Fällen noch möglich wäre. Unbefahrene Luftschutzanlagen sind im Rahmen einer notwendigen Hohlraumsicherung somit schwer zu beurteilen und einzuschätzen.

Dieses Problem besteht hauptsächlich in den Bergbauregionen weil hier  in der Zeit des Krieges besonders viele unterirdische zivile Luftschutzanlagen geschaffen wurden. Es entstanden in diesen Gebieten nicht nur reine Luftschutzstollen, sondern es fanden auch Umnutzungen statt. Meist wurde Grubenbaue des Altbergbau zugänglich gemacht und aufgewältigt. In vielen Fällen erfolgte dies sogar ohne Kenntnis des Grubeneigentümers, weil z.B. manchmal davon ausgegangen wurde, daß es für die ganz alten Bergwerke keinen mehr gäbe. In anderen Fällen, bei denen die Eigentumsfrage geklärt war, wurden Umbauten der verlassenen Grubenbaue mehr oder weniger geduldet, um möglichst vielen Menschen Schutz bieten zu können. Fast durchweg waren Bergleute beim Anfahren und Erschließen der Grubenbaue zumindest beteiligt.

Luftschutz und Bergbau sind zwar unterschiedliche Bereiche, hatten aber im Krieg recht viele Gemeinsamkeiten. Die Trennlinie ist hier nicht immer klar ersichtlich. Aus diesem Grund können heutzutage noch Fehleinschätzungen passieren, wenn z.B. im Rahmen von Verfüllmaßnahmen davon ausgegangen wird, daß es sich um einen reinen , durchgängigen Grubenbau handelt, aber mit Schleusen und Systemtrenntüren versehen wurde, um als Luftschutzanlage verwendet werden zu können
Fruchtbare Hinweise für heiklere Anlagen sind hier beispielsweise Lieferbelege. Meist kann man schon anhand von Kabellängen die Größe einer LS - Anlage erahnen. Es ist schon des öfteren vorgekommen, daß für eine Baumaßnahme 15 m Stollenvortrieb in den Akten aufgeführt wurden und dafür 200 m dreiadriges Kabel geliefert werden mußte und der Stollen auch mit einer Kapazität von 200 Personen benannt wurde. Insgesamt ein typisches Anzeichen, das mit dem Vortrieb / Teufe ein Grubenbau angefahren und erschlossen wurde.

In der Hoffnung, sie mit ausführlichen Informationen auf unseren Seiten versorgen zu können, sind sie herzlich willkommen auf der Homepage des Studienkreis Bochumer Bunker e.V.

1) mit Quellenangabe

2) Kurze Einleitung 0,5 Stunden

3) um 50 Personen

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