Im Rahmen des Werksluftschutzes mußten die Zechen besondere Vorkehrungen treffen um das Personal zu schützen und um die Produktion aufrecht zu erhalten. Die besonderen Umstände erforderten Maßnahmen, die über die normalen Vorschriften des zivilen Luftschutzes hinausgingen.  Hinzu kam der Schutz der Grubenbaue oder  z.B. die Gefährdung der Bergarbeiter unter Tage, im Falle Fahrschacht und  Bewetterung zerstört wären. Zuzüglich waren die wichtigen Holzlager gefährdet, so daß auch der Brandschutz und die dementsprechenden Vorbereitungen erheblich umfangreicher waren, als im Bereich des zivilen Luftschutzes.

Da die zivilen LS - Anlagen in manchen Stadtteilen nicht ausreichten, wurden die Werksluftschutzanlagen oftmals auch um zivile Stollenschutzräume erweitert

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Kriegswichtige Zechen in Bochum

 

Für Luftschutzzwecke wurden  auch alte Grubenbaue, Strecken oder Schächte aufgewältigt, bzw. luftschutzmäßig hergerichtet und genutzt. In manchen Fällen fand in solchen Anlagen auch beschränkt eine Produktion statt.

 

 

 

Hinweis: Wir behandeln hier nur den Luftschutz , dessen Vorbereitung, Verwaltung, Planung und die baulichen Aspekte des Luftschutzes im Bergbau allgemein, sowie in den Zechen und Kokereien, wie auch die Luftschutz - Nutzung und die Einbeziehung von Grubenbauen aller Art.

Für allgemeine Zahlenangaben, Daten und Fakten empfehlen wir ihnen “ Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier” von Joachim Huske, Selbstverlag des Deutschen Bergbaumuseums Bochum, 1998

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