Im Luftschutzbunker Nr. 8, „In den Langenstuken“, sollte ursprünglich 492 Personen Sicherheit gewähren. Mit dem Befehl der Betonfreigabe wurden die geplanten Betten nicht eingebaut. Damit wurde erreicht, daß die gewünschte Aufnahmekapazität auf 1150 Personen in den drei Stockwerken  erhöht wurde. Letztlich fanden aber auch in diesen Bunker mehr als 2000-3000 Menschen Schutz. Dieser HB konnte wegen seiner äußeren Fertigstellung unter Denkmalschutz gestellt werden.

Die Anlage aus der I. Welle wurde bereits am 29.7.41 komplett verklinkert abgenommen. Auffällige bautechnische Merkmale sind zwei  halbrunde Treppenhäuser. Weiterhin zeigt sich die Außenansicht im Charakter eines ortsüblichen Industriegebäudes, mit architektonisch sparsamen Mitteln der Verzierung und einem bogenförmigen äußeren Eingang geschaffen. Vorhanden sind nicht nur Lüftungsklappen, sondern auch die Belüftungsrohre, die Rückschlagklappen und die verschließbaren Luftkanäle.

Die Hauptbelüftungsanlage wurde allerdings komplett demontiert. Ein ehemaliger Waschraum, sogar mit Waschbecken, ist ebenfalls vorhanden. Von der Straßenseite her ist noch die runde 2 m- Ansaugstelle zu erkennen. Der Bunker wurde mit einem Walmdach mit umlaufender Mauer versehen. Die einzelnen Räume sind noch vorhanden. Trotz bestehender Umbaupläne und Anordnungen konnte dieser Hochbunker aus finanziellen Gründen nicht in der Weise entmilitarisiert werden, daß Fensterdurchbrüche geschaffen wurden. Heutzutage wird der Bunker von verschiedenen Vereinen und Gruppen genutzt.

 

Treppe zum Heizungsraum und dem Kohlenkeller

Bo_Langenstukenaußen

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